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Palästina. Eine Comic-Reportage Joe Sacco

Palästina. Eine Comic-Reportage

Joe Sacco

Published
ISBN :
Hardcover
291 pages
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 About the Book 

Sacco schildert das Leben in Palästina und Israel aus der Sicht eines jungen US-Amerikaners, der eine fremde, unbekannte Welt betritt, in der die Menschen traumatisiert sind von Terror und militärischer Besatzung, in der Verhaftungen undMoreSacco schildert das Leben in Palästina und Israel aus der Sicht eines jungen US-Amerikaners, der eine fremde, unbekannte Welt betritt, in der die Menschen traumatisiert sind von Terror und militärischer Besatzung, in der Verhaftungen und Demütigungen, Zerstörung und Enteignung zum Alltag gehören. Er streift umher und beobachtet, wie Palästinenser mit israelischen Siedlern und Soldaten umgehen, die ihnen gezielt das Leben schwer machen. Er spricht mit palästinensischen Tomatenbauern, die sechs verschiedene Genehmigungen benötigen, um ihre Ware auf den Markt zu bringen, hört den Opfern von Folterungen zu, besucht die Basare und Flüchtlingslager im Westjordanland, die Klagemauer in Jerusalem und diskutiert mit jungen Israelis in Tel Aviv über besetztes Land, Gewalt, Misstrauen und die Hoffnung auf Frieden.Als Sacco von seinem Palästina-Aufenthalt in die USA zurückkehrte, veröffentlichte er seine Erlebnisse in einem neuen Genre – dem Comic-Journalismus, einer Kunstform, die ihm die Unmittelbarkeit des Augenzeugenberichts mit der Objektivität der Reportage am besten zu verbinden und die emotional aufgeladene Situation in Nahost am besten darzustellen schien. Dafür wurde er 1996 mit dem American Book Award ausgezeichnet.Das Vorwort für die Gesamtausgabe der neunteiligen Comicserie schrieb Edward W. Said, Schriftsteller, Literaturdozent und „einer der wirklich wichtigen Intellektuellen unseres Jahrhunderts” (Nadine Gordimer). Said nennt „Palästina” ein „Werk von großer künstlerischer und politischer Bedeutung und außergewöhnlicher Kreativität, das sich von der langen, oft hoffnungslos verfahrenen und emotional überfrachteten Kontroverse zwischen Palästinensern, Israelis und ihren jeweiligen Fürsprechern wohltuend abhebt”. Abgesehen von wenigen Schriftstellern und Dichtern „hat noch nie jemand diesen furchtbaren Zustand so eindringlich geschildert wie Joe Sacco”.